"We're All On Your Side" heißt die neue 4-Track-EP der Saarländer Jungs. Seit der Gründung im Jahre 2004 hatten sie schon die Möglichkeit, mit Szenegrößen wie DAYS IN GRIEF, WATERDOWN und CRASH MY DEVILLE zu spielen. In Eigenregie vertrieben sie 2006 ihre erste EP "So What's Your Achievement?" sehr erfolgreich. Die neue Platte bewegt sich im Feld zwischen Emo und Hardcore. Man bekommt auf " We're All On Your Side" alles geboten, was das Emomädchenherz begehrt. Wunderschöne melodiöse Parts gepaart mit brachialem Geschrei, sehr prägnanter Stimme und einer eher rauhen Produktion. Aufgrund dessen dürfte es für die Band auch nicht mehr lange dauern, bis sie einen Plattenvertrag ergattern. Ich bin schon gespannt, die Band einmal live zu erleben. Feine Sache, Jungs ! (7) (Christin Pausch)
Seit 2004 sind ROAD TO KANSAS in der hiesigen Musiklandschaft unterwegs, die allerdings nicht aus selbigem Bundesstaat kommen, sondern aus dem Saarland. In den ersten Jahren ihres Bestehens spielten die vier Jungs einige Konzerte, zudem veröffentlichten sie 2006 ihre Debüt-EP „So what..s your Achievement". Eine zweite folgt nun Anfang 2008 mit „We..re all on your Side", die in ihrer Form auch gut und gern via „Redfield Records" hätte veröffentlicht werden können. ROAD TO KANSAS spielen die so arg beliebte Richtung des Post-Hardcore/Emo-Core. Auch wenn in diesem Genre fast nichts mehr zu reißen ist, so wissen die Saarbrücker Jungs doch auf ihrer zweiten EP zu gefallen. Die Produktion ist erste Sahne, das Wechselspiel aus härteren Schreipassagen und melodischem Gesang funktioniert und harmoniert vor allem. Spielerisch ist das ganze auch nicht ohne, man muss sich sicherlich nicht schämen, wenn man sie in einem Atemzug mit den PARACHUTES oder FIRE IN THE ATTIC nennt. Denn auch die haben mal klein angefangen und so klein klingt „We..re all on your Side" gar nicht mal. Genauer genommen hat man es hier mit vier feinen Songs zu tun, auch wenn stilistisch kein Neuland betreten wird. Für die Jünger der „Taste of Chaos"-Tour oder den o.g. Bands auf jeden Fall zu empfehlen.
Da haben wir doch mal Recht behalten: Vor sieben Ausgaben haben wir orakelt, dass man von ROAD TO KANSAS sicher noch hören wird. Und siehe da: Die Band aus dem Saarland hält sich daran und legt mit ihrer zweiten EP nach. Stilistisch ist alles beim Alten geblieben, sprich: Emocore. Es ist allerdings auch dabei geblieben, dass ROAD TO KANSAS diesen ziemlich hervorragend vortragen. Darüber hinaus hat sich die Band durchaus weiterentwickelt und ist ein gutes Stück eingängiger geworden. Leider hat sich immer noch kein Label gefunden, aber orakeln wir doch noch mal: Das könnte sich ja ändern.
Wie steht es so schön in der Bandbio geschrieben? Die junge Band aus Friedrichsthal bezeichnet sich selbst als Emo- bzw. Postcoreband. Vor allem der Begriff "Core" sollte dabei hervorgehoben werden, aber auch jede Menge Emotionen haben die Jungs mit im Gepäck. Sehr schön, was mir da zu Ohren kommt. Die neue Vier-Track Demo definiert den Emo neu und verleiht den extensiven Hooks durch böse gebrüllte Passagen einen düsteren Glanz, der die Darbietung in ein individuelles Licht rückt. Die vier Jungs aus dem kleinen Örtchen im Saarland haben ein geschicktes Händchen für eingängige Melodien und besonders auch bei "I Can See The Lights Of Cassoday" bin ich immer wieder versucht, den cleanen Gesang mit Olli von andthewinneris zu vergleichen. Die zweite Stimme macht dem Ganzen dann aber regelmässig einen Strich durch die Rechnung und shoutet dermassen angepisst dazwischen, dass einem kalte und warme Schauer gleichzeitig den Rücken hinunterkriechen. Positiv hervorzuheben ist ausserdem, dass Road To Kansas ziemlich viel in Eigenregie geschaffen haben, ohne wie ein bloßer Abklatsch von diversen Emocore-Vorbildern zu klingen. Emocore ist auch nur an bestimmten Stellen die richtige Definition, denn die wüsten Screams und die derben Moshparts weisen in eine deutlich andere Richtung. Die Band hat jedenfalls ein gutes Gespür für die Ausgewogenheit von brachialer Härte und eingängigen Melodien, was man eher selten von deutschen Bands behaupten kann. Ein gelungenes Spagat also zwischen wunderhübschen Feinklängen und ausufernder Wut. Auch die Produktion ist super und kann ohne Probleme anderen, hochbudgetierten Scheiben das Wasser reichen. "We're All On Your Side" zeigt unverkennbar, wie viel Potential in dieser noch jungen Band steckt und es bleibt spannend zu sehen sein, wie sie sich weiterentwickeln werden. Ihr jedenfalls solltet Euch die vier Tracks schleunigst mal zu Gemüte führen! FAZIT: Schreibt Euch den Name Road To Kansas am besten dick hinter die Ohren. Denn von denen werdet ihr sicher noch hören, wenn die Jungs am Ball bleiben. Komisch, dass Redfield Records die noch nicht gesignt haben, die würden nämlich genau in deren Bandsortiment passen. Die vier Tracks wissen zu überzeugen und machen derbestens Laune auf mehr. Hier muss man einfach immer und immer wieder die Playtaste drücken… So muss handfester, wütender Emocore im Jahre 2008 klingen…
Beim Bundesvision Song Contest gibt es immer wieder große Probleme, geeignete Kandidaten für das Saarland zu finden. Warum es also nicht mit Road To Kansas versuchen? Der Vierer aus Saarbrücken ist seit 2004 unterwegs und arbeitet sich langsam aber sicher über die Bühnen des In- und Auslandes nach oben. Auftritte mit so unterschiedlichen Acts wie Parachuts, Therapy?, Cataract und den leider aufgelösten Days In Grief gehören zu den Highlights. Die zweite EP „We’re All On Your Side" ist im Eigenvertrieb erhältlich. „Cheers, For A Life That Could Have Been" eröffnet reißerisch. Auch wenn Marco Kallenborn in manchen Einstellungen an den Frontmann von Billy Talent klingt, mit den Kanadiern haben die Saarländer herzlich wenig zu tun. Sie vermischen geschickt Emocore und Post-Hardcore zu einem melodiösen wie mitreißenden Gemisch, das ins Schwarze trifft. „I Can See The Lights Of Cassoday" kommt vor allem mit angedeutetem Gegrunze aus, der Mittelteil kann in dieser Hinsicht ganz schön an die Substanz gehen. Überhaupt zeigen sich Road To Kansas etappenweise knüppelhart, während „The Bitter Taste Of Consequence" etappenweise sogar versöhnlich klingt. Kennt man von Days In Grief, vielleicht nicht ganz so wütend und wild gestikulierend. Abschließend zieht „The Wolves Came Too Close" noch einmal alle Register, wagt eine musikalische Achterbahnfahrt und zieht auch die Nackenmuskulatur ordentlich in Mitleidenschaft. Feines Ding von Road To Kansas. Die Konkurrenz aus den Staaten aber auch aus dem eigenen Land ist zwar immens und noch können sich die Herren aus Saarbrücken nicht voll und ganz absetzen, aber wir beschweren uns hier auf einem hohen Niveau. Jau!
Aus der Provinz in die große weite Welt
Gegründet 2004 erschien von Road To Kansas bisher eine EP mit dem Titel "So What's Your Achievement?" und nach vielen Konzerten und Supportauftritten nun der erneut eigenproduzierte Nachfolger "We're All On Your Side".
4 Songs, 14 min - mehr als einen ersten Eindruck kann die Platte sicherlich nicht vermitteln. Was sich in der kurzen Zeit abspielt, ist aber mindestens verheißungsvoll. Die Mischung aus Emo und Post-Hardcore mit Anleihen verwandter Genres ist keineswegs neu und Road To Kansas kommen ein paar Jahre zu spät, um noch zu den Pionieren dieses Genres zu zählen, aber immerhin haben sie mit einigen bekannten Vetretern die Bühne geteilt: Waterdown, Crash My Deville, Days In Grief sind da zu nennen, aber auch Therapy?, Cataract, Narziß und Death Before Disco, um ein paar genrefremde Bands aufzuzählen. Musikalisch lehnt sich der Sound von Road To Kansas eher an der ersten Gruppe an. Die 4 Tracks bieten eine Mixtur aus krachenden Riffs und eingängigen Melodien, ein Spagat aller Instrumente inkl. der Vocals zwischen poppigen und harten Elementen, den man wohl als Emocore bezeichnen kann. Oder besser als emoCORE.
Am 20.03. findet im JUZ in Saarlouis die offizielle CD-Release-Party der neuen EP statt, natürlich mit der Band live on stage. Wer vor Ort ist, kann sich also ein eigenes Bild von der Musik der 4 Jungs machen und sich dabei entweder von meiner Meinung überzeugen lassen oder positive wie negative Qualitäten entdecken, die ich vielleicht nicht erkannt habe.
Ähnliche Band: Days In Grief
Weitere vergleichbare Bands: Parachutes, Fire In The Attic, Chiodos, Saosin
Zwar bezeichnen sich diese jungen Hopefulls selbst als Emo- oder PostCore, aber eindeutig liegt das Augenmerk dieses neuen Vier-Track-Demos auf der Silbe `Core`, denn hält man sich vor Augen, wie Emo heute definiert wird, welche Bands unter diesem Banner firmieren, ob freiwillig oder nicht, dann weichen ROAD TO KANSAS angenehm von diesem Schema ab. Natürlich, diverse Stilelemente, mithin also Gemeinsamkeiten, kristallieren sich hier und dort heraus, ändern aber nichts an der grundsätzlich anderen Herangehensweise an das Songwriting. Für eine junge Band beweisen ROAD TO KANSAS erstaunlich viel Eigenständigkeit, paaren eher dem MetalCore entlehnte Moshparts mit melodiösem Klargesang, wütenden Screams und punkige Ausbrüche mit einem guten Gespür für Eingängigkeit und Konsequenz in ihrer Linie. Ein gelungener Spagat also zwischen dem Ohr schmeichelnden Liebreiz und sich musikalisch Bahn brechender Wut. Auffallend, wie gut die Produktion darüber hinaus ist, diese kann problemlos mit Scheiben mithalten, denen ein höheres Budget beschieden war. „We’re All On Your Side“ zeigt eindeutig, wie viel Potential in dieser noch jungen (wenn auch an Erfahrung ganz offenbar nicht armen) Band steckt, und es wird spannend zu sehen sein, wie sich dies weiterentwickelt. Man sollte die Jungs im Auge behalten!
Ein sehr engagiertes Demo haben die jungen Herren von ROAD TO KANSAS hier abgeliefert. Einzuordnen irgendwo zwischen Emo- und Post-Hardcore, werden auf „So What´s Your Achievement“ vier Songs feilgeboten, die auf mehr hoffen lassen. ROAD TO KANSAS erfinden natürlich das Rad nicht neu, und es lassen sich diverse Vergleiche ziehen, dennoch zeigt die Band aus Saarbrücken, wie man diesem Genre noch einmal ein bisschen Leben einhauchen kann: mit einer melodiösen, einprägsamen Stimme, ein bisschen brachialem Geschrei und schlichtweg gut arrangierten Songs nämlich. Von den deutschen Kollegen wie CRASH MY DEVILLE oder DIATRIBE muss man sich jedenfalls nicht viel erzählen lassen. Von dieser Band wird man ganz sicher noch hören.
“So what’s your achievement?” Wie als Antwort auf diese selbst gestellte Frage ist 2006 die EP von Road To Kansas erschienen. Durch die vorliegenden vier Songs erhält man einen guten Überblick darüber, was die vier Musiker aus dem Saarland bisher zustande gebracht haben: Man hört Emocore, dem man durchaus nicht anmerkt, dass er von einer Band gemacht wird, die in dieser Besetzung erst seit 2004 zusammen spielt. Übung macht wohl auch hier neben einer stimmigen Grundidee den Meister. Denn Road To Kansas spielen live, wann immer es geht. Shows mit zum Beispiel The Die Is Cast, Crash My Deville und A Case Of Grenada stehen da genauso im Gig-Katalog wie der Einzug in Regionalfinale des Emergenza – Bandwettbewerbs. „Mix From Melody and Melancholy“, so beschreiben Road To Kansas ihren Stil und das möchte man nach dem Hören der EP unterschreiben. Marco Kallenborns melodische Gesangsparts im Wechsel mit seinen geschrienen Einlagen (unterstützt durch Robert Molder) sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Stillstehen beim Konzert relativ ausgeschlossen!
Road to Kansas kommen aus Saarbrücken, machen seit Anfang 2004 zusammen Musik und legen mit diesem 4-Track-Demo einen viel versprechenden Start hin. Die vier Jungs spielen flotten Emo-Core, der zwischen melodisch-rockenden Parts mit gesungenen Vocals und emotionalen Ausbrüchen inklusive Schreigesang pendelt. Klar das Konzept ist nicht neu und wird zur Zeit von zahlreichen Bands bearbeitet, aber wenn es so gut umgesetzt wird wie bei Road to Kansas macht mir das nichts aus. Die Songs sind meist relativ flott, rocken sehr ordentlich und schaffen eine ausgewogene Gradwanderung zwischen melodischen und härteren Parts. Der melodische Gesang kommt relativ poppig daher, die Schreiausbrüche sind leidenschaftlich und vor allem finde ich wirkt das Ganze nicht so aufgesetzt wie bei vielen neueren Vertretern des Genres. Hier steckt eine Menge Leidenschaft und Enthusiasmus dahinter, auch wenn das Rad hier wirklich nicht neu erfunden wird, so machen Road to Kansas ihre Sache sehr gut, insbesondere wenn man bedenkt, dass es erst das erste Demo der Band ist. Erinnert mich manchmal etwas an die erste Fire in the attic EP. Nachdem sie bei uns im Saarland schon (fast) überall gespielt haben, sollten mit diesem Demo doch auch Shows außerhalb zu ergattern sein und vielleicht wird ja auch ein Label auf sie aufmerksam. Zu wünschen wäre es der jungen Band auf jeden Fall. Alles weitere zu Road to Kansas erfahrt ihr unter www.roadtokansas.de
...Für Zuschauer sorgen die teilnehmenden Bands tatsächlich: mehrere Reisebusse karren die persönliche Anhängerschaft direkt vor die Feuerwache, die mit 750 Zuschauern aus Pforzheim über den Karlsruher Raum bis ins Saarland und Hessen gut gefüllt ist. Zu den Bands: Wer zuerst kommt, hat Pech mit Zuschauerstimmen und meist auch mit dem Sound - part of the game, einer muss den Job machen. Unter diesen Umständen leiden vor allem Out of Misery und Road to Kansas. Schade vor allem für letztere, die mittels brachialem Emocore am frühen Abend den ersten Weckruf setzen...
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